GroKaGe Niederbühl

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Sitzung 2008

GroKaGe-Sitzungen ein voller Erfolg

Einen ungewöhnlichen Anfang hatte die Sitzung der GroKaGe Niederbühl: Sanft perlende Harfenklänge erfüllten die festlich geschmückte Sporthalle während ein Barde, dargestellt von Frederik von Stuckrad, auf einem Esel die Bühne betrat. Er erzählte von seinen Reisen durch die Welt, pries den Meerrettichtrunk seiner Heimat, und kaum hatte er davon getrunken, war es mit der Ruhe auf der Bühne für den Rest des Abends vorbei: Zur Melodie von „Westerland“ sang er ein Lied auf seine Heimat.

Das Tempo wurde auch von den restlichen Akteuren des Abends hoch gehalten. Die Prinzengarde war mit ihrem Gardetanz, zu einem Medley moderner Melodien getanzt, wie immer eine Augenweide. Überhaupt sind die Tanzgarden einer der großen Aktivposten des Vereins, immerhin finden sich in den verschiedenen Garden und dem Männerballett zusammen 113 Tänzerinnen und Tänzer.

In der ersten Büttenrede des Abends kommentierte der Deutschmichel (Christian Jung) aktuelle Themen aus Politik, Sport und Kultur, bevor Funkenmariechen Sarah Benniß einen flotten Tanz zeigte. Anschließend konnte Sitzungspräsident Klaus Föry eine ganz besondere Ehrung vornehmen: Ganze 55 Jahre ist Hella Scharer nun schon für die GroKaGe aktiv. Ob als Funkenmariechen, als Gründungsmitglied der Aldos und der fidelen Hausfrauen oder seit vielen Jahren auch hinter den Kulissen am Schminktisch, eine Karnevalskampagne ohne Hella Scharer ist nicht denkbar.

Seinen Einstand in der Bütt hatte Udo Welfens, der als echte Kölsche Jung von seinen Erlebnissen bei der Jobsuche in seiner neuen Badischen Heimat berichtete und dabei auch Anekdoten über Ortsvorsteher Arnold Kiefer darbot. In die bunte Welt des Zirkus entführte danach die Minigarde das Publikum mit ihrem Tanz. Im komplett abgedunkelten Saal zeigte die Gruppe COMET (Christian Jung, Olaf Klingbeil, Marco Herrmann, Erik Klingbeil und Timo Klopp) wieder einen Auftritt ihrer nur durch Schwarzlicht angestrahlten Vogelpuppen, wie auch schon im vergangenen Jahr eine Riesenattraktion.

Putzfrau Olga alias Jens Seifried wusste wieder einmal so Einiges zu berichten über den Klimawandel im Rastatter Rathaus und kannte natürlich auch den neuesten Dorfklatsch. Als Piraten heizte die Prinzengarde dem Publikum vor der Pause noch einmal kräftig ein.

Den zweiten Teil der Sitzung eröffnete der 2. Vorsitzende Thomas Kienzler als Tod, der erzählte, dass er die Dorfsänger zu sich geholt habe, weil ihnen die Kraft für Auftritte gefehlt habe. Eine letzte Chance bekamen die Sänger aber noch, so dass sie als Engel verkleidet vor der Himmelspforte auftraten und von ihren Sünden auf Erden berichteten. Die Liedauswahl, Kostüme und Darbietung war wieder einmal ein Renner, so dass es die Zuschauer nicht auf den Sitzen hielt und die Dorfsänger nicht ohne eine Zugabe von der Bühne kamen.

Ein alter Bekannter auf der Bühne ist Marco Herrmann in seiner Rolle als Prolet Stefan, der gewohnt chaotisch von seiner Arbeit und von seinen neuesten Erlebnissen bei einer Urlaubsreise berichtete und auch als Märchenonkel beim Publikum Begeisterungsstürmen entfachte. Als Vogelscheuchen und Kürbisse verkleidet, verzauberte die Jugendgarde mit einem Halloween-Tanz zur Musik von Michael Jacksons „Thriller“, bevor Frederik von Stuckrad mit einem bunten Medley noch einmal seine gesanglichen unter tänzerischen Qualitäten unter Beweis stellte.

Mit 2 Tänzen ging die Sitzung zu Ende: Zuerst zeigte noch einmal die Prinzengarde einen schwungvollen Ski- und Apres-Ski Tanz  bevor das Männerballett die Zuschauer in die Discozeit der 70er Jahre entführte.
Trotz der kurzen Kampagne hat die GroKaGe wieder einmal ein buntes Programm geboten und möchte sich bei all denen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass die diesjährigen Sitzungen ein voller Erfolg wurden: Bei den Auftretenden, den Mitwirkenden hinter den Kulissen, bei allen Freunden und Gönnern und natürlich bei allen Besuchern der Sitzungen.