GroKaGe Niederbühl

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Sitzung 2004

Nicht ins Wasser gefallen ...

...sind die Sitzungen der GroKaGe Niederbühl. Dies lag aber nicht am abgedichteten Hallendach, sondern vielmehr an den unzähligen Stunden Arbeit, die von den Aktiven und Helfern in Proben und Aufbau, während der Sitzungen und auch beim Abbau geleistet wurden. Pünktlich um 19:11 startete die Sitzung mit dem Einmarsch des Elferrates – gut beschirmt – und der Prinzengarde. Diese zeigte auch gleich nach der Begrüßung der Gäste durch Sitzungspräsident Klaus Föry ihr tänzerisches Können mit einem flotten Gardetanz.

„Nur zum Fotografieren“ kam Pressewart Peter-Josef Meisch auf die Bühne, die er dann aber nicht verließ, ohne zuvor in ein paar Liedern mit zynischen Kommentaren so manchem Politiker eine verbale Ohrfeige zu geben; Themen hierfür gab es mit der Maut, den Reformen und dem Irakkrieg reichlich.

Als Funkenmariechen überzeugten Alena Föry und Lisa Marie Scharer, die regelrecht über die Bühne wirbelten.

Der besondere Fahrunterricht „im Trockenen“ mit einem Kochtopf-Deckel als Lenkrad und einer Handtasche als Gaspedal bei Ehepaar Karl und Marie (Martin Herrmann/Cornelia Schleser) ließ bei den Zuschauern kein Auge trocken. Bei diesem Vortrag dürften sich einige Autofahrer/innen wieder erkannt haben. Gas gegeben haben ebenfalls die Teenstars (Rebecca Köpke, Daniela Warth, Katrin Westermann und Marco Herrmann), die einen bunten Blumenstrauß an Liedern von Boney M mit kreativen Choreographien untermalten.

In diesem Jahr gemeinsam auf der Bühne standen die Mitglieder der Mini-Mini- und der Minigarde, insgesamt 30 Tänzerinnen, die in farbenprächtigen Kostümen Ausschnitte aus dem Musical Tabaluga tanzten und zeigten, dass sich die GroKaGe Niederbühl um den Tanznachwuchs keine Sorgen zu machen braucht.

Rolf Eisele gab als arbeitsscheuer Sozialschmarotzer „Herr Schluckinger“ einen Einblick in sein Leben, während die Nundebiggels (Mario Berger, Maik Ledwina und Thomas Kienzler) als Liliputaner amüsante und auch pikante Details aus dem Dorfgeschehen verrieten.

Einer der Höhepunkte war sicher der Auftritt von Reinhard Fritz als „Ratsschreiber Fritz“, der in Abwesenheit des Ortsvorstehers dafür sorgte, dass in der Ortsverwaltung alles seinen korrekten Weg geht. Besonders die Enthüllung und anschließende „Vergötterung“ eines Arnold Kiefer-Portraits – das Horoskop in der Zeitung hatte hierfür eine Gehaltserhöhung vorhergesagt - riss das Publikum zu Beifallsstürmen hin.

In den Orient entführt wurde das Publikum von der Prinzengarde in ihrem ersten Showtanz, der verschiedene Elemente (Schlangenfrau, männliche Haremsdame, Bauchtanz) gekonnt kombinierte.

Als nicht ganz so enthaltsame Klosterbrüder präsentierten sich die Dorfsänger und sangen von den Problemen, welche das Klosterleben mit sich bringt. Erst der Auftritt des Kardinals (Walter Stahlberger) konnte die Mönchsmeute etwas bändigen.

Bei ihrem Debüt in der Bütt erzählten Rebecca Köpke und Florian Weiler als Marktschreier Gemüse-Gerda und Schrauben-Sepp von ihren Erlebnissen, bevor die Jugendgarde mit einem Tanz als Engel und Teufel bezauberte. Hervorzuheben hierbei ist die phantasievolle Kostümierung, die in diesem Jahr aber bei allen Tanzgruppen besonders auffiel.

Jens Seifried berichtete als Putzfrau Marie über die Tücken der Halle, sparte aber auch nicht mit Indiskretionen aus dem Leben als Putzhilfe. Anschließend lud die Prinzengarde mit einem zweiten Showtanz zu einem zünftigen Oktoberfest ein.

Den obligatorischen Abschluss bildete der Auftritt des Männerballets, das das Publikum in diesem Jahr nach Mexiko entführte und wie gewohnt die Lachmuskeln der Zuschauer strapazierte.

Alles in allem kann die GroKaGe Niederbühl auf zwei gelungene Sitzungen zurückblicken, Bilder von den Sitzungen stehen im Internet auf der Webseite www.grokage-niederbuehl.de. Ein herzlicher Dank des Vorstandes geht zum einen an die vielen Helfer, Gönner und Aktiven, zum anderen aber auch an das Publikum, ohne das eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

Tolle närrische Tage wünscht die GroKaGe Niederbühl, Helau!